Strafrecht

  • Beratung im Ermittlungsverfahren

    Im Rahmen einer polizeilichen Vorladung als Beschuldigter, sollten Sie keine Angaben zu dem gegen sie erhobenen Vorwurf machen. Erst nach anwaltlicher Einsicht in die Ermittlungsakte kann entschieden werden, ob die Abgabe von Erklärungen sinnvoll ist. Gleiches gilt bei Festnahmen und Hausdurchsuchungen.

    Wichtig ist es Ruhe zu bewahren und ausschließlich Angaben zu ihren Personalien zu machen.

    Kontaktieren Sie unverzüglich einen Strafverteidiger, die Polizei muss ihnen dazu Möglichkeit geben, bevor sie zur Sache befragt werden! In diesem Fall ist eine Kontaktaufnahme auch zu Nacht-, und Unzeiten in jedem Fall angebracht!
  • Begleitung zu polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Vernehmungen
  • Begleitung in der Hauptverhandlung
  • Pflichtverteidigung

    Je früher Sie einen Pflichtverteidiger einschalten, desto größer ist die Chance, eine Gerichtsverhandlung zu verhindern oder ein für Sie zufriedenstellendes Verfahrensergebnis zu erreichen. Kontaktieren Sie deshalb einen Strafverteidiger, sobald Sie erfahren haben, dass gegen Sie ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet wurde.

    Die Fälle, in denen Sie einen Anspruch auf einen Pflichtverteidiger haben, sind in § 140 StPO geregelt.
    Ein Pflichtverteidiger wird unter anderem dann beigeordnet, wenn:

    • eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr droht
    • die erstinstanzliche Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht stattfindet
    • dem Mandanten ein Verbrechen vorgeworfen wird
    • gegen den Mandanten (Untersuchungs-)Haft vollstreckt wird
    • die Sach- oder Rechtslage schwierig ist

    Wichtig ist, dass Sie sofort nach Erhalt der Anklageschrift den Anwalt Ihres Vertrauens kontaktieren, da ansonsten ein Zwangspflichtverteidiger durch das Gericht beigeordnet wird.

    Dies ist der letzte Zeitpunkt, zu dem Sie sich selbst noch einen Pflichtverteidiger auswählen können. Meist setzt das Gericht eine Frist von einer Woche.

    Sofern Sie innerhalb dieser Frist keinen Verteidiger benennen, sucht das Gericht einen Pflichtverteidiger aus, auf den Sie dann für das gesamte weitere Verfahren angewiesen sind und den Sie nicht ohne weiteres wieder auswechseln können.

  • Nebenklage:

    Verletzte, sowie nahe Verwandte der Opfer von Tötungsdelikten, können im Rahmen der Nebenklage innerhalb des Strafverfahrens neben der Staatsanwaltschaft auftreten.

    Dabei bietet sich für den Nebenkläger die Möglichkeit, ihre zivilrechtlichen Ansprüche (z.B. Schmerzensgeld) in dem Strafverfahren geltend zu machen.

    Gegebenenfalls übernimmt die Staatskasse ohne Einschränkungen und unabhängig von der Vermögenssituation die Kosten der Nebenklage. Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten der Nebenklage.

  • KONTAKTDATEN

    Tel.: 05371 875 99 57

    Fax: 05835 56 69 999

    E-Mail:

    TERMINE

    Termine nach Vereinbarung.

    Rufen Sie einfach an und vereinbaren Sie einen Termin für eine Erstberatung.

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